Designer und die Lederalternativen

Wenn ich an meine Handtaschenkollektion denke, dann haben alle meine Schätze etwas gemeinsam: sie sind alle aus Leder. Das mag zwar schön klassisch sein, aber im Trend liege ich damit leider wirklich nicht. Denn was Materialien angeht, werden die Designer immer erfinderischer.

Die Taschenkollektion der bekennenden Tierschützerin Stella McCartney, beispielsweise, weist kein einziges Modell aus Leder auf. Wer jetzt jedoch denkt die Taschen seien allesamt aus langweiligem Baumwollstoff, der irrt gewaltig. Es gibt Kreationen aus Chenille, Samt, Wolle und sogar aus Zinn, wobei das Design wirklich kein bisschen unter der eigenwilligen Materialauswahl leidet. Besonders ausgefallen finde ich die Clutch aus Holz, die durch die goldenen Verzierungen so richtig ins Auge sticht.

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Ein absoluter Hingucker und mein persönlicher Favorit ist die Celestina Abalone Box Clutch. Abalone sind Seeschnecken, die eine kräftig schimmernde perlmuttreiche Schale haben. Die Clutch ist in Ebenholz gefasst und hat mich mit ihrem irisierenden Äußeren schon komplett hypnotisiert.

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Aber auch die “großen” Designer experimentieren gerne mit verschiedenen Materialien und verleihen ihren Schmuckstücken so das gewisse Etwas. Gucci, Chloé und It-label Pauric Sweeney haben Pythontaschen zum absoluten Trend gemacht und Fendi haben ihre “To You” Abendtasche mit Pfauenfedern ausgestattet und ganz neu erfunden.

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Für alle, denen Holz, Samt, Abalone und Co. nicht ausgeflippt genug sind, gibt es natürlich noch die Platin Tasche von Designer Ginza Tanaka. Die teuerste Handtasche der Welt ($2.000.000) ist zusätzlich mit 2.182 Diamanten ausgestattet, die zu Brosche und Collier umfunktioniert werden können.

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Für eine Tasche aus Platin werden meine Ersparnisse wohl nicht reichen, aber beim nächsten Handtaschenkauf werde ich bestimmt auch auf die nicht-ledernen Handtaschenexemplare achten!

*tanya*

Bilder: net-a-porter, luxist.com, eluxury.com

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