Archiv für Mai 2009

You know you love me…

Dienstag, 26. Mai 2009

gossipgirlcast

“Hey upper East Siders, Gossip Girl here. Your one and only source into the scandalous life of Manhattens elite…” So beginnt die neue Serie GossipGirl, welche sich grob an den Romanen von Cecily von Ziegesar orientiert. Wir wissen schon nach der ersten Folge, dass uns diese Sendung süchtig macht! Wieso? Dafür gibt es acht gute Gründe und ein Fazit:

1. Blake Lively alias Serena van der Woodsen. Sie ist der neue Stern in Hollywood und die Muse der Modeschöpfer. Mit einer beiläufigen Eleganz und ungezähmter Lebensfreude trägt Sie hochkarätige Designermode, als wäre sie einzig und alleine für Sie geschaffen! Dazu das dieses himmlische Lächeln und immer wieder ihr einzigartiger Modegeschmack… Besonders begeistert hat mich, wie sie auf einer Hochzeit eines ihrer Kleider kombiniert hat: ein gelbes, bodenlanges Abendkleid mit schwarzen Handschuhen und einer Clutch (siehe Bilder)2. Leighton Meester alias Blair Waldorf. Ein einzigartiger Stilmix durch die Epochen, meistens eine Hommage an Audrey Hepburn, nur edler und verruchter und dennoch stilvoll. Es fasziniert mich immer wieder, wie elegant Sie einen blauen Blazer (Original aus der Balenciaga Winterkollektion) mit einer schwarzen Valentino Handtasche kombinieren kann! Blair sorgt mit ihrem trockenen Humor und ihrem Sarkasmus für viel Unterhaltung und gibt mit ihren durchgeplanten Intrigen der Handlung einen neuen Kick. 

3. Tylor Momsen alias Jenny Humphrey. Am Anfang noch das hörige Mädchen von Blair und ihrer Clique, welches gerne in den inneren Kreis der High Society Girls von New York aufgenommen werden möchte, entwickelt Sie sich im Verlauf der Staffel zu einer kleinen Rebellin mit einem mehr als ausgefallenen Modechic, der von vielen zutiefst bewundert wird. In Staffel zwei startet Jenny sogar eine Guerilla Fashionshow um ihr eigenes Label – Jenny Humphrey Designs – bekannt zu machen. Sie variiert zwischen Punk/Rock Chic und elegant (aber nicht weniger ausgefallenen). Und auch wenn Sie sich die Kleider nicht leisten kann (viele Outfits näht sie selbst, shoppt durch Secondhand Stores oder leiht Taschen aus) ist Sie immer perfekt gestylt.

 

4. Die Modetrends generell (auch die Eltern/Lehrer etc. sind toll gekleidet). Wir kennen alle die Euphorie, mit welcher wir damals jede neue Sex and the City-Folge erwartet haben um modetechnisch auf dem Laufenden zu sein. Doch Carrie Bradshaw und ihre Freundinnen wurden abgelöst von einer viel hipperen, facettenreicheren und aufregenderen Clique, die uns nicht nur zahlreiche Trends präsentiert, sondern noch ausgefallenere (und doch tragbare) Kombination bereits etablierter Designerlabels (Prada, Gucci, Luis Vuitton, Balenciaga), Muster oder Stile.

Jenny, Serena Blair Fashion Trends

Taschen: Serena: o.l.: Koffer v. Luis Vuitton; u.l.: Clutch eg Escada (auch bei Fashionette) Blair: m.o.: Clutch Celestina; m.u.: Valentino Side Bow Duffel (auch bei Fashionette) Jenny: o.r.: Valentino Studded Maison Bag u.r.: eg D&G Miss Easy (auch bei Fashionette)n

 

Fazit: Diese Serie ist ein Must-Watch für alle mode- und trendbewussten Frauen! Der Stil ist frisch, inspirierend und wir lernen viele neue Handtaschen, Kleider und Accessoires kennen und lieben, die mit den Etablierten in jeglicher Weise mithalten können.

Weil es doch so schön ist…

Mittwoch, 20. Mai 2009

Dieser Tag soll einer der schönsten und wichtigsten in unserem Leben sein. Es gibt nur wenige Tage, an welchen der Zustand absoluter Glücksseeligkeit erreicht wird, einer davon bringt vielleicht  die Geburt eines Kindes mit sich, ein anderer jedoch bringt einem das Geschenk, aus seinem „Lebensabschnittsgefährten“ seinen „Lebensgefährten“ zu machen. Wir entscheiden uns also den Bund der Ehe einzugehen und verpflichten uns für den Rest unseres Lebens (so sollte eine Hochzeit eigentlich verstanden werden), in guten wie in schlechten Zeiten für einander zu sorgen. Dieses Versprechen geben sich nur allzu viele Paare, doch nur knapp 50% können es heute noch halten.

Treue und ewige Liebe (in uns allen steckt doch eine kleine Romantikerin) hin oder her, sobald man sich dazu entschlossen hat zu heiraten, bringt das erstmal eines mit sich: großen Stress! Eine echte Bewährungsprobe für jede Beziehung. Und damit meine ich nicht mal die Organisation und Koordination von Gästen, Blumen, Räumlichkeiten, Dekoration, Personal usw. Ich spreche einzig und allein von der Wahl des perfekten Brautkleides. Alles andere scheint, nachdem unser Liebster uns erstmal die Frage aller Fragen gestellt hat, eher sekundärer Natur zu sein.

Doch die Suche nach dem perfekten Kleid scheint meist wie die Suche nach den Heiligen Gral. Nachdem man sich mit hängender Zunge durch den 27. Brautmodenladen gequält hat, der vom Beratungskomittee bestehend aus Mama und den besten Freundinnen mit einem aufmunternden Nicken und dem inzwischen zum Standardspruch avancierten „Da findest du ganz sicher etwas“ schmackhaft gemacht wurde und immer noch nicht auf das Kleid gestoßen war, ist man es Leid und übergiebt den Fall einem Profi: entweder dem Personal Shopper des nächstgelegenen Einkaufshauses oder einem seriösen Weddingplaner. Ersterer wird einem (was nicht weniger anstrengend ist) sämtliche überteuerten „Sonderangebote“ des Kaufhauses präsentieren, nur um dann erschöpft auf einem Stuhl zusammenzubrechen, sich mit einem Stofftaschentuch den Stress-schweiß von der Stirn zu wischen und kundzutun, dass er so eine schwierige Kundin noch nie erlebt habe. 

Die Wedding Planer hingegen sind etwas vorausschauender: nachdem diese wissen, dass sie das letzte, annähernd adäquate, weiße Hochzeitskleid lokaler Läden gestern an eine andere Kundin verkauft haben, wird das „Mienenfeld“ Brautkleid weitläufig umgangen, indem man versucht, der armen Braut eine Themenhochzeit aufzureden (was natürlich sofort vehement abgelehnt wird!).

Wenn der abgespannte Brauttrupp dann schließlich völlig verzweifelt an einem Tisch sitzt und bespricht, ob man denn nicht vielleicht die Spitzenvorhänge der längst verstorbenen Großmutter möglichst präsentabel mit Sicherheitsnadeln zu einem Brautkleid umfunktionieren könnte, offenbart sich ihnen meistens die letzte Lösung: die Online-Suche nach einem Brautkleid!

Fashionette hat diese Aufgabe für Sie natürlich schon längst übernommen und sich für folgendes Traumkleid entschieden: ein champagnerfarbenes, knielanges Bustierkleid von Vivienne Westwood Gold Label. Nachdem Carrie Bradshaw in „Sex and the City – The Movie“ darin ihr Glück mit Mr. Big  finden wollte, ist dieses Kleid zu einem wahren Dauerbrenner geworden. 

Weddingdress

Wenn dann endlich Kleid, Schuhe und alles weitere organisiert sind, fehlt nur noch eines: sich fragen zu lassen, warum man sich diesem Stress überhaupt aussetzt. Tja, darauf gibt es wohl nur eine Antwort: „Weil es doch sooo schön ist…“

Da liegt was in der Luft…

Dienstag, 19. Mai 2009

 

Es gibt einen neuen Trend in der Modeszene. Er hat nichts mit Schleifen, Mustern oder Glitzer zu tun. Auch nicht damit, angesagte Magermodels, welche sich kurz vor dem Kollabieren befinden, auf den Laufsteg zu schicken. Nein, hier geht es um etwas Großes. Um etwas wichtiges (nicht, dass Mode dies nicht wäre!).

Der Trend beschreibt ein wachsendes Bewusstsein von Designern, Fashionistas und Modeikonen, dass wir nur eine Welt haben, für die wir verantwortlich sind.

Ein spannendes Thema – finde ich – ist „Eco-Fashion“. Mode, welche so produziert und verarbeitet wird, dass die Umwelt, der Verbraucher (nein, 100% Viskose ist weder angenehm noch gesund) und die Hersteller (Anti-Kinderarbeit) geschützt werden. Jede Jeans die wir kaufen, enthält einen „unsichtbaren Mehrwert“ von 8000l Wasser und 32kg Rohstoffen. Diese Menge an Material wurde verbraucht, um eine Jeans herzustellen und sie zu dem Ort zu transportieren, an welchem wir, der Käufer uns darüber freuen. Die dabei entstehende Luft- und Umweltverschmutzung muss ich an dieser Stelle wohl nicht erst noch erwähnen.

 

Alexander McQueen Halstuch

 

Auch bekannte Designer, wie Alexander McQueen (wir kennen und lieben ihn doch alle), sind sich über ökologische Probleme in unserer Gesellschaft bewusst. Er unterstützt globales Umweltbewusstsein durch das „Home Project“, bei welchem ein Film am „Earth Day“ (5.Juni) gezeigt wird. Dieser soll das Bewusstsein für unsere Natur, in ihrer einzigartigen Vielfältigkeit und Schönheit, und den Klimawandel wecken. Unterstützen kann man ihn, indem man einen Schal kauft, dessen gesamter Erlös 

gestiftet wird. 

Wir von Fashionette finden dieses (und alle weiteren!!!) Projekt wirklich toll und hoffen, dass noch mehrere Projekte dieser Art folgen. 

Natürlich plädiert niemand dafür, dass wir ab sofort in Leinenlaken und Bananenblätter gehüllt durch die Stadt laufen, aber man sollte sich trotzdem bei jedem Kauf kurz Gedanken machen, ob man dies wirklich unterstützen möchte und sich dann an Designer wenden, welche sich ihrer Verantwortung bewusst sind, getreu dem Motto: Rettet die Erde, sie ist der einzige Planet mit Modebewusstsein!

Das Model im Schlafrock

Montag, 18. Mai 2009

 

Es gibt Trends, die möchte (und muss) man einfach ignorieren, wie zum Beispiel den Pyjama-Trend von Dolce&Gabbana. Wieso muten uns Designer das zu? Ja, ich bin eine Frau. Und ja, ich bin auch modebewusst. Nein, ich stelle nicht die Designer und ihre Fähigkeiten in Frage (eventuell ihre geistige Klarheit?). Aber ich habe einfach ein Problem damit, dass manche Trends offenbar nicht dafür geschaffen werden, um die Frau als Kunstwerk ihres Selbst erscheinen zu lassen, mit endlos langen Beinen, schön, schlank, grazil, wie wir uns dies jeden Tag wünschen…

Anstatt dessen will man Sie in einem angesagten (und nebenbei unglaublich teuren) Pyjama “Anzug” auf die Straße locken, damit Sie sich dem Gespött der “modisch Unwissenden”aussetzen, nur um abends mit angeknackstem Selbstbewusstsein den neuesten Diätratgeber auf Amazon zu ergattern. 

 

talbot-runhof

Aber keine Bange: wenn die Entwürfe der „Großen“ mal wieder nicht tragbar sind, bietet das die optimale Gelegenheit neue, talentierte Designer auszuprobieren.

 Ein Duo muss definitiv auf unsere „Watchlist“ für die nächsten Jahre: Johnny Talbot und Adrian Runhof aus München. Als Vorbild für ihre eleganten (aber trotzdem sexy) Krationen dient  die romantische, sinnliche und kreative Frau – so wie wir uns doch alle sehen wollen.   Manche kennen „Talbot & Runhof“ eventuell auch schon aus der dritten Staffel von „Germany’s next Topmodel“ als Jennifer Hof (die Blonde mit den endlos langen Beinen) zusammen mit zwei weiteren Topmodelkandidatinen die Kreationen auf der Pariser Modenschau präsentieren.  Mit Spannung wird erwartet, was die Beiden uns noch alles präsentieren werden. Eines ist jedoch sicher: Wir freuen uns darauf!

 

Handtasche – der Spiegel zur Seele

Donnerstag, 14. Mai 2009

Zeigt mir eure Tasche und ich sage euch, wer ihr seid. So oder so ähnlich arbeitet Rosanna Pierantognetti, Deutschlands Handtaschen-Therapeutin. Was macht eine solche Therapeutin? ist wohl die erste Frage die sich einem stellt, wenn man diese Berufsbezeichnung liest. Nein, sie therapiert nicht Eure Tasche! J

 

Rosanna bietet Consulting in den Bereichen Mode und Styling, insbesondere Handtaschen an. Allein der Taschenstil gibt ihr schon eindeutige Hinweise auf den Charakter. Wenn sie sich mit ihrer charmanten Art dann erstmal das Vertrauen einer Frau gesichert hat und in ihr Allerheiligstes blicken darf, offenbaren sich so mancher Dame ungeahnte Charakterzüge. Blackberry und Kreditkarten deuten beispielsweise auf eine Alleskönnerin hin. Mag im ersten Augenblick ein super Kompliment sein, doch Vorsicht! – ab und zu mal ent- und ausspannen ist für solche Frau ein nicht zu verachtender Ratschlag.

Die Friedensstifterin hingegen setzt voll auf Bio-Produkte. Und auch hier gibt es einen Tipp von Rosanna: eine kleine Sünde int hin und wieder mal erlaubt! So sehr wir die Umwelt auch lieben, uns selbst sollten wir darüber nicht vergessen.

 

Rosannas Seite www.handtaschentherapie.de ist in erster Linie ein Spiel, trotzdem sieht man die gebürtige Italienerin  bei allen wichtigen Fashion- und TV-Shows Profiratschläge erteilen. Wer sich mit seinen Mädels mal einen lustigen Abend machen, der sollte ruhig mal bei der kann sich ruhig mal reinklicken. Hoch die Taschen, Zeug raus und gegenseitig analysiert – mit lecker Prosecco und Schnittchen verspricht das amüsante Stunden. Und wer weiß, vielleicht erfährt man so ja auch ein paar pikante Dinge über die besten Freundinnen, die man bisher noch nicht wusste!

 

Natürlich hat mich interessiert, was ich laut Rosanna so für ein Typ bin. Was habe ich also in meiner Tasche? Tja, mal sehen: Schlüssel, Handy, Taschenkalender, Lippenpflegestift, Puder, Taschentücher, Deo, Portemonnaie, Wasserflasche – das kann ja nur Typ Alleskönnerin sein! J

 

Bei diesem Video kann man sehen, was einige andere Mädels so bei sich tragen: object>

Die wirklich wichtige Frage ist doch aber, was Männer in ihren Taschen, Laptopbags und Rücksäcken tragen? Das ein oder andere Exemplar des ach so starken Geschlecht wäre sicherlich auch für eine Therapiesitzung bei rosanna geeignet!